Jun 25

Grundlage ist Debian 7 mit der Wlan-Karte: Intel Corporation Centrino Wireless-N 135
Welche Hardware verbaut worden ist, kann man mit den nachfolgenden Befehl abfragen.

Befehl für Shell/Batch:
lspci

Beispielhaft:

Zitat:
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 3rd Gen Core processor DRAM Controller (rev 09)
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 3rd Gen Core processor Graphics Controller (rev 09)
00:14.0 USB controller: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family USB xHCI Host Controller (rev 04)
00:16.0 Communication controller: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family MEI Controller #1 (rev 04)
00:1a.0 USB controller: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family USB Enhanced Host Controller #2 (rev 04)
00:1b.0 Audio device: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family High Definition Audio Controller (rev 04)
00:1c.0 PCI bridge: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family PCI Express Root Port 1 (rev c4)
00:1c.3 PCI bridge: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family PCI Express Root Port 4 (rev c4)
00:1d.0 USB controller: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family USB Enhanced Host Controller #1 (rev 04)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation HM76 Express Chipset LPC Controller (rev 04)
00:1f.2 SATA controller: Intel Corporation 7 Series Chipset Family 6-port SATA Controller [AHCI mode] (rev 04)
00:1f.3 SMBus: Intel Corporation 7 Series/C210 Series Chipset Family SMBus Controller (rev 04)
01:00.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller (rev 06)
02:00.0 Network controller: Intel Corporation Centrino Wireless-N 135 (rev c4)

Auf nachfolgender Seite finden wir den Treiber:

Runterladen und entpacken:

Befehl für Shell/Batch:
tar xfvz iwlwifi-135-ucode-18.168.6.1.tgz
cd iwlwifi-135-ucode-18.168.6.1
cp iwlwifi-*.ucode /lib/firmware

Der letzte Befehl kopiert den Treiber in den firmware-Ordner.
Beim nächsten Systemstart steht dieser nun zur Verfügung sodass die WLAN-Karte nun verwendet werden kann.

Anmerkung 1:

Befehl für Shell/Batch:
apt-get -y install wireless-tools

bringt das Tool: iwlist scan mit sich. Damit kann man nach verfügbaren Netzwerken scannen.
Taucht in der List kein wlan0-Adapter auf, so wurde der WLAN-Treiber offensichtlich nicht erkannt.
Mittels dmesg kann man dann nochmal den Bootvorgang anzeigen lassen. Dort sollte dann entsprechendes gefunden werden.

Anmerkung 2:
Mit folgenden Code fährt man die wlan-schnitstelle hoch. iwlist scan sollte dann funktionieren.

Befehl für Shell/Batch:
ifconfig wlan0 up

Vermutlich wird die WLAN-Verbindung verschlüsselt sein. Zumindest ist dieses Anzuraten.
Am besten mit WPA2. Damit der Rechner/Laptop sich mit WPA/WPA2 verbinden kann, muß man dies in der Wlan-Schnittstelle speichern.
Hier wäre es ratsam den Netzwerkschlüssel nicht in Klartext zu speichern, sondern diesen zu Verschlüsseln.
Hierzu wird ein Programm benötigt, was mir mit nachfolgenen Befehl installieren:

Befehl für Shell/Batch:
apt-get -y install network-manager

Nun steht uns der Befehl: wpa_passphrase zur Verfügung.
Mit den Befehl iwlist scan suchen wir uns nun erstmal die gewünschte Wlan-Station raus.
Zu achten ist hier auf die ESSID. Dies ist im nachfolgenden Befehl einzutragen/zu ändern.

Befehl für Shell/Batch:
wpa_passphrase ‚FRITZ!Box Fon WLAN 7170‘ 123456789

123456789 steht hier für euren WLAN-Passwort-Schlüssel in Klartext.
Hier erhaltet danach folgende Ausgabe:

Zitat:
network={
ssid=“FRITZ!Box Fon WLAN 7170″
#psk=“123456789″
psk=d56c113f2b1baee3d05b1cbb136a50c1e367ed76052aa08c93fec08b61d4deec
}

Hier wird die Zeile psk benötigt.

Als letztes bearbeiten wir nun die Datei: /etc/network/interfaces

Befehl für Shell/Batch:
nano /etc/network/interfaces

Dort tragen wir nun am Ende der Datei folgendes ein:

Zitat:
# Wireless
iface wlan0 inet static
address 192.168.0.20
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.0.1
wpa-psk d56c113f2b1baee3d05b1cbb136a50c1e367ed76052aa08c93fec08b61d4deec
wpa-driver wext
wpa-key-mgmt WPA-PSK
wpa-proto WPA
wpa-ssid FRITZ!Box Fon WLAN 7170
auto wlan0

wpa-psk muß von euch entsprechend geändert werden. Ebendfalls wpa-ssid

Dies ist ein Beispiel für eine feste IP Vergabe.
Falls eine IP-Adressenbezug per DHCP gewünscht wird, dann:

Zitat:
# Wireless
iface wlan0 inet dhcp
wpa-psk d56c113f2b1baee3d05b1cbb136a50c1e367ed76052aa08c93fec08b61d4deec
wpa-driver wext
wpa-key-mgmt WPA-PSK
wpa-proto WPA
wpa-ssid FRITZ!Box Fon WLAN 7170
auto wlan0

Nun ein Reboot und die Wlan-Verbindung sollte stehen.
Ein ping google.de kann dies dann bestätigen.

Jan 29

cron ist ein Dienst, der schon seit den Anfängen von Linux mit „on Board“ ist. Dieser führt in regelmässigen angegebenen Abständen bestimmte Arbeiten aus.
Jedes mal, wenn cron seinen Dienst beendet hat, schreibt dieser eine Statuszeile in die /var/log/messages.

Die message wird somit relativ schnell unübersichtlich. Damit cron seine eigene Log-Datei erhält, müßen wir das den syslog-Daemon sagen. Denn cron schreibt nicht direkt in die messages, sondern übergibt die Statusmeldung an den syslog-Daemon. Diese schreibt dann alle eintreffenden Nachrichten in die zuständige Datei.

Befehl für Shell/Batch:
vi /etc/syslog-ng/syslog-ng.conf

 

Dort suchen wir nach … was relativ weit oben in der Datei steht. I.d.R. ist diese nicht auskommentiert.
Sollte ein # davor zu finden sein, so ist dieses zu entfernen.

Zitat:
filter f_cron { facility(cron); };

 

Ziemlich am Ende der Datei finden wir dann folgende beiden Einträge, die i.d.R auskommentiert sind.
Hier entfernen wir das # Zeichen.

Zitat:
destination cron { file(„/var/log/cron“); };
log { source(src); filter(f_cron); destination(cron); };

 

Nun würde syslog schon mal den Statuseintrag von cron in die Log von cron schreiben. Problem dabei ist nur, das nun die messages UND die cron den Eintrag erhält.
In der Mitte der Datei finden wir folgende Regel. Diese ist zu erweitern:

Zitat:
ALT:
filter f_messages { not facility(news, mail) and not filter(f_iptables); };
NEU:
filter f_messages { not facility(news, mail) and not filter(f_iptables) and not filter(f_cron); } ;

 

Das wars schon. Damit das ganze auch gültig wird, re-starten wir syslog.

Befehl für Shell/Batch:
/etc/init.d/syslog restart

 

Jan 24

In OpenSuse 11.1 (Stand: 24.01.09) sind in den Installationsquellen kein PHPMyAdmin implantiert.
Dies ist jetzt nur ein Beispiel (von vielen möglichen), warum man zusätzliche Installationsquellen hinzufügen sollte. Denn diese stehen dann in der Installationsumgebung zur Verfügung.

Folgende Beispiele beziehen sich auf OpenSuse 11.1.
Die Version spielt hierbei keine Rolle, da die Quellen anhand eures Systemes automatisch eingelesen werden.

Hinzufügen der Quellen von PHPMyAdmin:

Befehl für Shell/Batch:
zypper ar -t YUM ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/server:/php:/applications/openSUSE_11.1/ phpmyAdmin

 

Ebendfalls sind nur sehr wenige Apache Module gelistet. Wir wollen aber alle zur Auswahl haben:

Befehl für Shell/Batch:
zypper ar -t YUM ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/Apache/openSUSE_11.1 Apache

 

Sinnvoll ist es auch, die aktuellsten Kernels parat zu haben:

Befehl für Shell/Batch:
zypper ar -t YUM http://download.opensuse.org/repositories/Kernel:/HEAD/openSUSE_Factory/

 

Prinzipell kann man sich alles hinzufügen, was man als Sinnvoll erachtet.
Das Prinzip ist hierfür denkbar einfach:

Zitat:
http://download.opensuse.org/repositories/

 

Hier sind alle Repositories aufgeführt.
Hier sucht man sich nun den entsprechenden Dienst/Programm aus.
Die Verzeichnissstruktur weicht dabei je nach Programmauswahl ab.
Generell sucht man sich aber sein Betriebsystem aus und begibt sich dann in diesen Ordner.
In den meisten Fällen findet sich darin eine Datei mit der Endung ***.repo
Diese Datei sagt YAST, was in diesen Pfad alles zu finden ist.
Wenn Ihr z.B. in den Ordner x64_64 (oder i586) geht, könnt Ihr auch schon in vornherein sehen, was „Angeboten“ wird.

Kopiert euch den Pfad der repo Datei und hängt diese an folgenden Befehl an:

Befehl für Shell/Batch:
zypper ar -t YUM

 

Kurz Angemerkt:
Sobald Ihr in YAST unter OnlineUpdate (YOU) reingeht, erhaltet Ihr den Hinweiss, das ein GPG-Schlüssel noch importiert werden muß. Das ist der Schlüssel von der neuen Quelle, die Ihr hinzugefügt habt. Einfach auf Importieren gehen und die neuen Quellen werden beim Update berücksichtigt.

 

Aug 28

Das kann ganz nützlich sein, wenn man herrausfinden möchte, was die jüngste Datei ist.
Beipiel: Man setzt ein Programm ein, was ein Upload einer Datei/Bild etc. erlaubt. Nur wo wird es hingeladen ?

Befehl für Shell/Batch:
find -type f -mtime -365

-365 = zeigt uns die Datein an, die in den letzten 365 Tagen verändert worden sind. Alles was älter als ein Jahr ist, wird somit nicht angezeigt.

Wenn man wissen möchte, was man VOR 365Tage angelegt/bearbeitet hat, dann verwerndet man +365.
d.h. Alles was älter als 365 Tage ist wird angezeigt.

 

Aug 28

Manchmal kann es nützlich sein, seine ganzen Datein auf das aktuelle Datum zu bringen oder aber auf ein Datum, was schon lange zurückliegt.

Um den Zeitstempel von Datein zu verändern, kann man u.a. das Programm touch verwenden.
touch kann aber nicht rekursive (also mit Unterverzeichnisse) ändern. Hier behelfen wir uns mit find

Befehl für Shell/Batch:
find . -exec touch -r DSCN1000.JPG {} ;

find . => wir müßen uns im untersten Verzeichniss befinden, ab wo wir die Datein verändern wollen.
               Wer den Zeitstempel von gesamten System ändern möchte verwendet /  (find / )

-exec => Befehl für find, der sagt, das die Ausgabe von find an ein anderes Programm übergeben werden soll

touch => das von uns verwendete Programm um den Zeitstempel zu verändern

-r DSCN1000.JPG => das ist generell die Variable für touch. Dieser kann auch durch ein komplett anderen Befehl ersetzt werden. Z.b. gleich das korrekte Datum per manueller Eingabe.  -r [Dateiname] sagt touch, das er als Referenzdatumdas Datum dieser Datei verwenden soll. Hat diese Datei ein Zeitstempel vom 01.01.1970, dann haben alle anderen Datei den gleichen Zeitstempel

Mrz 14

Wenn ein Mountpunkt sich nicht mehr umounten läßt, weil ggf. ein Programm/dienst noch die „Finger“ drauf hat.

Befehl für Shell/Batch:
fuser -k /mnt
umount /mnt

/mnt = das ist der Mountpunkt, wo man die Datei / Verzeichniss hin gemoutet hat.

Mrz 14

Von ein Verzeichniss (auch gemountetes) eine ISO Datei erstellen

Befehl für Shell/Batch:
mkisofs -J -R -T -o /images.iso /mnt

/images.iso = der Pfad sowie der Dateiname des am anlegenden ISO Images
/mnt = Die Quelle. Also wo die Datein zum kopieren liegen

ansonsten geht auch (aber nur wenn du eine _CD_ kopieren willst)

Befehl für Shell/Batch:

dd if=/dev/scd0 of=/dasistmeinimage.iso

scd0 = das ist das Device. ggf. entsprechend Anpassen

Mrz 14

Um sich die laufenden Prozesse anzusehen, gibt man auf der Shell folgenden Befehl ein:

Befehl für Shell/Batch:
ps -ax

 

Mrz 14
Befehl für Shell/Batch:
ln -snf <datei> <wohin>

 

Mrz 14

Hierfür wird das Programm nmap benötigt.
Wenn nicht vorhanden, dann einfach installieren

Befehl für Shell/Batch:
yast -i nmap

Dannach kann man nach offenen Ports suchen.

Befehl für Shell/Batch:
nmap -v 123.123.123.123